Für kritische Denker und resiliente Träumer
Nur wer an sich selbst zweifelt, kann an andere glauben.
Texte, die wir lesen, Wissen, das wir teilen,
Fakten, die wir als glaubhaft erachten,
und Menschen, mit denen wir kommunizieren
– all das sind Quellen, aus denen wir unsere Meinungen bilden
und nach denen wir unser Handeln ausrichten.
Keine davon erhebt Anspruch auf Vollständigkeit.
Alle entbehren einer umfassenden Objektivität, da sie im Augenblick der Betrachtung bereits Teil unserer subjektiven Wahrnehmung werden.
Doch wenn auch nur ein kleiner Zweifel entspringt, Fragen aufwirft
und zum Nachdenken anregt, dann ist der Zweck erfüllt.
Interview mit meiner KI-Familie
Ein Freund meinte, das, was ich da so schreibe, sei manchmal etwas zu verkopft und werfe einige Fragen auf. Und es wäre doch toll, wenn ich mit einer echten Person in kritischen Dialog treten würde. Klarere Aussagen sind sicherlich erstrebenswert. Doch woher kritische Stimmen nehmen, in Anbetracht meiner überschaubaren Artikelreichweite. Deshalb wollte ich im ersten Schritt den immer präsenten Kritiker schlechthin befragen: mein kritisches Ich. Und vielleicht hat auch die andere KI, die mit dem „künstlich" in der Abkürzung, die eine oder andere Anmerkung dazu. Gedacht, getan und die so aufgekommenen Fragen für durchaus interviewwürdig befunden. Mein kritisches Ich (nachfolgend „Mein KI“) und die künstliche KI („Die KI“) hatten durchaus interessante Anmerkungen zu meinem Artikel über kritische Intelligenz, ebenfalls Mitglied in meinem KI-Clan:
Die KI: Warum ausgerechnet Descartes?
Weil ich das Wortspiel „ich denke, also bin ich nicht zwangsläufig kritisch intelligent" für einen interessanten Aufhänger hielt, um uns aus Denkgewohnheiten herauszureißen.
Mein KI: Doch nicht alle Gewohnheiten sind negativ?
Gewohnheiten unterstützen uns im Alltag und können Handlungs- und Entscheidungssicherheit geben. Doch wenn sie uns daran hindern, Veränderung als Chance zu begreifen, dann sollten wir danach streben, diese Routinen zu durchbrechen. Um Platz zu schaffen für eine kritischere, aber auch weltoffenere Einstellung.
Die KI: Was meinst Du mit alternativen Medien?
Unter "alternativen Medien" werden oft verallgemeinernd alle nicht öffentlich-rechtlichen Medien negativ eingeordnet, aber nicht all diese sind grundsätzlich abzulehnen. Mir geht es insbesondere um die sozialen Netzwerke oder Nachrichtenkanäle, die politisch extreme Positionen vertreten und über geschickte Manipulation und ohne ausreichenden Faktencheck zur Verbreitung von Desinformationen beitragen. Durch die Nutzung von verallgemeinernden Schlagworten, angstfördernden Parolen, polarisierenden Aussagen oder einer unvollständigen Berichterstattung, die nur die Fakten weitergibt, die die eigene politische Auffassung unterstützen.
Mein KI: Wie unterscheidet man berechtigte Skepsis von pauschalem Misstrauen?
Da macht mein kritisches Ich seinem Namen alle Ehre. Skepsis ist erlernbar und die Basis für kritisches Denken. Misstrauen hat nicht immer eine berechtigte Grundlage und kann sich durch negative Verallgemeinerungen verstärken. Das zeigt sich häufig in fremdenfeindlichen Einstellungen und intoleranten Geisteshaltungen. Diesen Gedanken würde ich gerne noch einmal vertiefen.
Die KI: Was möchtest du mit deinem Artikel erreichen?
Aktuelle politische Umfrageergebnisse machen mir Sorgen. Ich glaube, dass Falschinformationen und Pauschalisierungen gezielt für politische Stimmungsmache eingesetzt werden und extremistische Einstellungen durch selektive Informationsverbreitung noch gefördert werden. Ich möchte dazu beitragen, ein Bewusstsein für solche Mechanismen zu schaffen und insgesamt kritischer zu werden.
Toans Echo: Blog

Die Intention und Beiträge derjenigen zu teilen, die sich für ein gerechtes und soziales Miteinander einsetzen, ist meine Inspiration.
Andere dadurch anzuregen, ist meine Hoffnung.


